Neue Geldpolitik !!!!!

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Die klassischen Theorien der Ökonomie versagen


Lassen Sie sich die Inflation erklären

Es mag sein, dass Sie auf einen Ökonomen treffen, der ihnen erklärt, dass unser System wohldurchdacht sei und die Gesetze der Marktwirtschaft alles ins Lot bringen werden.
Lassen Sie sich doch von diesem erklären, warum wir heute eine starke Inflation erleben. In jedem wirtschaftlichen Lehrbuch können wir erfahren, dass Preissteigerungen entstehen, wenn ein Überangebot an Geld im Verhältnis zum Warenangebot vorliegt. Ist das so? Ist in der Realwirtschaft mehr Geld als Ware? Nein! Es bedarf eines völlig neuen Erklärungsmodells.
Wir brauchen nicht mehr Staat, sondern einen schuldenfreien Staat mit verwaltungsreduzierten Sozial- und Steuersystem, nicht Keynesianismus, nicht Kommunismus, sondern ein grundlegend neues Modell. Wir erleben heute eine historisch neue Situation, in der sich der Wertpapiermarkt weitgehend autonom entwickelt; eine Situation, die in klassischen Lehrbüchern der Ökonomie nicht vorkommt. Auf diesem aufgeblähten Markt herrscht tatsächlich ein Überangebot an Geld, in der Realwirtschaft hingegen herrscht Geldknappheit. Wir sollten somit eine Deflation haben!
Die heutigen Preissteigerungen entstehen alleine durch den Druck des Finanzmarktes auf die Realwirtschaft und den Staat! Das Überangebot an Geld im Wertpapierhandel führt dazu, dass alles, was sich als Geldanlage eignet, wie Immobilien in guter Lage, Rohstoffe, florierende Unternehmen u.a. zu überhöhten Preisen aufgekauft wird. Das Preisniveau, vor allem bei Rohstoffen und Energie, hindern die Industrie daran, günstig zu produzieren.

Sollten wir das System lieber krachen lassen?

Wer die Zahlen und Fakten unseres kranken Geldsystems kennt, muss daran zweifeln, dass sich dieses noch einmal in Schwung bringen lässt. Viele Ökonomen sehen keinen Ausweg mehr und gehen davon aus, dass man das System krachen lassen müsse. Politiker trauen sich keine sinnvollen Maßnahmen mehr zu setzen, aus Angst, sie könnten verantwortlich gemacht werden, die Veränderung getätigt zu haben, die den Zusammenbruch auslöste.
Wir sollten uns aber bewusst sein, dass unsere Versorgung heute global organisiert ist. Im Jahr 2010 wurden Container voller Handelswaren mit einem Volumen von 2000 Cheopspyramiden verschifft. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war sie überwiegend regional organisiert. Die globale Organisation bricht ohne funktionstüchtige Währungen zusammen und mit ihr die gesamte Versorgung – jedoch in wesentlich gravierenderem Ausmaß als damals. In den entwickelten Länder wäre schon ein Tag ohne Strom undenkbar. Keine Pumpen, kein Wasser, kein Sprit aus der Zapfsäule, keine Bankomatkassen, keine elektrischen Türen, keine Straßenbahn und keinerlei Produktion.

Glauben denn die Vermögenden wirklich, es beträfe sie dann nicht, denn sie hätten rechtzeitig in Gold investiert? Glauben sie wirklich, es wäre gegenwärtig wichtiger, für ein paar Prozent Zinserträge zu kämpfen, als einer Neuorientierung des Geldsystems zuzustimmen? — Wie naiv kann man sein?

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