Exponentialler Schuldenanstieg durch die”Schoepfer”!

 
In diesem interessanten Report von Hr. Tobias Plettenbacher sehen wir genau wem eigentlich das Ganze gehoert. Es sieht aus als ob eigentlich Alles in einem Land wie Oesterreich “Einem” gehoert. Es mag zwar in verschiedenen Namen sein aber es geht dann immer wieder zum selben System zurueck. In den Jahren wurde es noch krasser da sich die sogenante Schere zwischen “Reich und arm” immer weiter auftut. Nun wird eben verlangt wir sollen mehr leisten um diese eskalierenden Kosten zu decken. So macht der Alltag keinen Spass mehr, weil wir eben weniger fuer mehr Arbeit bekommen und damit unsere Eigenschaften klar zu Denken verlieren.

Der Grund für den ständigen Anstieg liegt in den enormen Einkommen aus Kapital. Während das Einkommen aus Arbeit durch die Leistung eines Menschen eine natürliche Begrenzung erfährt, steigen die Kapitalerträge mit der Größe des vorhandenen Vermögens. Der Kapitalertrag nimmt somit exponentiell zu und es ergibt sich eine Entwicklung, die den Reichen Vermögenszuwächse weit jenseits der Leistungsfähigkeit eines einzelnen Menschen ermöglicht. Erhöhen wir die gezeigten Vermögen um einen Zinssatz von 5% so erhält das ärmste Zehntel pro Kopf 7,5 €, während jene, die zum reichsten Hundertstel gehören 5652 € pro Kopf erhalten. So verteilt sich Vermögen durch Kapitalerträge von Jahr zu Jahr ungleicher.
Allerdings ist dies nur ein Aspekt der Vermögensverteilung. Unternehmenskapital ist ebenso ungleich verteilt und die Werte liegen im Spitzenbereich um das Tausendfache über jenen der Privatvermögen. Wenn heute ein Lebensmittelkonzern wie Aldi/Hofer eine Wachstumsrate von 22% aufweist und damit ein Firmenvermögen von 27  Milliarden Euro in den Händen von zwei Brüdern zu liegen kommt, so ist dies ein Ungleichgewicht, das über eine Neuregulation des Geldsystems zwar gemildert, aber nicht völlig ausgeglichen werden kann. Zum Wirtschaftswachstum tragen solche großen Firmenvermögen kaum etwas bei, weil in gleichem Ausmaß Kleinunternehmer (in dem Fall Einzelhandelskaufleute) verschwinden. Alle großen Wirtschaftsbereiche sind heute durch wenige Monopole besetzt. Es ergeben sich daraus neue Machtverhältnisse. Dies wirft die Frage auf, ob der freie Markt überhaupt noch durch Angebot und Nachfrage im Sinne der Allgemeinheit reguliert wird, denn hier treten keine etwa gleich starken Konkurrenten gegeneinander an. Die Großen fressen die Kleinen und bestimmen danach die Preise durch ihren Monopolstatus.
Unser Gesellschaftsgefüge zerbricht heute daran, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich durch die Kapitalerträge immer weiter öffnet. Keine Geldsystemreform kommt daher an diesem Thema vorbei, denn dem Reichtum der einen stehen spiegelbildlich die Schulden der anderen gegenüber. Die Schulden der Kreditnehmer werden in der Bankbilanz durch die Geldvermögen der Reichen gedeckt. Im Saldenausgleich muss sich beides zu Null aufheben. Daraus ergibt sich die Spiegelbildlichkeit*:

*) Summe der Geldvermögen und Schulden in Österreich (2010 – ohne Aktien): Grafik von DI Tobias Plettenbacher, basierend auf den Daten der Österreichischen Nationalbank, wobei

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